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Isabella Laböck am 03.03.2010 - 17:11 Uhr
Hallo,eine spannende Zeit ging jetzt zu Ende. Ich hab tolle beindruckende Eindrücke von den Olympischen Spiele mit nach Hause genommen.
Leider war das Wetter und die Bedingungen bei unserem Wettkampf nicht gerade optimal. Strömender Regen und Nebel standen an der Tagesordnung auch das Training am gegenüberliegenden Hang lies im vorhinein nichts gutes verheißen.
Aber nichts desto trotz es war ein Rennen zu fahren und zu gewinnen. Ich war am Renntag wirklich locker und hab so gut es ging versucht das Wetter auszublenden. Bei meinem 1. Qualilauf ging es für mich darum, mir eine Vorstellung von dem Schnee zu machen,welcher mich erwarten würde, da es leider schwer zu sagen war, ob die Piste halten oder ob sie durch die vorangegangenen Fahrerinnen schon unter Mitleidenschaft gezogen würde. Ich kann nur sagen, dass ich noch nie auf solch einem Schnee gefahren bin.
Überglücklich war ich, nach einer nicht ganz geglückten Qualifikation als 15. ins Finale eingezogen zu sein.
Jetzt konnte ich noch einmal von vorne Anfangen und alles geben, denn gegen die 2. Platzierte nach der Quali, die spätere Olympiasiegerin hatte ich nichts mehr zu verlieren. Ich nahm also mein Herz in die Hand und wollte mit dem Beginn des Finales ein tolles Rennen fahren. Den 1.Lauf verlor ich nur ganz knapp, aber das hatte mich nicht weiter gestört, denn ich wusste, dass ich diesen ganz leicht aufholen konnte. Mit einer kurzen Verzögerung ging ich hinter Nicolien auf die Piste, ich war auf dem besten Weg sie einzuholen, aber durch die schlechte Sicht übersah ich das Loch in der Spur,dazu kam auch noch das ich voll auf Angriff fuhr, denn mit Vorsicht und Sicherheit gewinnt man keine Olympischen Spiele, und zack da hebt es mich aus und ich fliege durch die Luft und lande hart auf meinem Brustkorb. Man kann gar nicht beschreiben was einem in solch einem Moment alles durch den Kopf schwirrt, jedenfalls saußte innerhalb von ein paar Sekunden mein größter Traum an mir vorbei...
...Olympia war damit für mich vorbei und Geschichte. Alles was nach Platz 3 kommt, interessiert leider niemanden mehr, besonders dann nicht wenn man so gut wie am Schluss dran ist und schon so viele Medaillen im vorhinein gefallen sind.
Jetzt heißt es nach vorne schauen, weiter Arbeiten und weiter Kämpfen, aus Fehlern lernen, denn in 4 Jahren gibt es den nächsten großen Traum den ich mir erfüllen will.
Alles in allem war es aber ein unbeschreibliches Erlebnis mit unbeschreiblichen Momenten und es war geil dabei gewesen zu sein und danke für den ganz unglaublichen Empfang in München auf dem Marienplatz und drumherum, echt der Wahnsinn.
Morgen Früh geht es für mich schon wieder weiter nach Moskau. Dort findet am Samsatg mitten in der Stadt auf einer Rampe ein Parallel Slalom statt.
eure Belli
...schön wieder hier zu sein!
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LOGBUCH
>> Bella
schrieb am 14.08.2010, 17:02Hallo an alle,
bald ist es soweit...
...nein nicht der Winter geht los, sondern meine Laufbahnprüfung. Ab Montag he...
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